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Katzenkörbchen - Franziska
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Micky
Micky ist lief vor zwei Jahren meiner Schwester zu und müsste nach
Schätzung des Tierarztes jetzt etwa neun Jahre alt sein. Als meine
Schwester ein Baby bekam, reagierte der auf sie fixierte Kater so
verstört, dass sie sich schweren Herzens entschloss, ihn mir zu
überlassen. Obwohl er hier nur eine Wohnung mit kleinem Balkon zur
Verfügung hat, scheint er rundum zufrieden zu sein. Er ist ein
ruhiger, gemütlicher und sehr braver Schmusekater, der fast den
gesamten Tag auf seinem Schmusekissen oder neben mir auf dem Sofa
verbringt und nachts seit dem ersten Tag mit ins Bett kommt. Mein
rundlicher Gourmet liebt Rinderrouladen und Milchprodukte aller Art
- wenn ich Joghurt oder Ähnliches esse, bin ich tributpflichtig. |

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Miri
und Feli
Die Wurfgeschwister Miri und Feli habe ich im Oktober 1998 als
etwa sechswöchige Kätzchen von einem Bauernhof in der Lüneburger
Heide geholt. Nach heftigen Kämpfen gegen Würmer, Haarlinge,
Durchfall und Augenentzündungen entwickelten sie sich prächtig.
Trotz ihrer frühen Gewöhnung an Haus und Menschen sind sie sehr
eigenwillig und unabhängig geblieben. Seit meinem Umzug in eine
Etagenwohnung leben sie ganz in der Nähe bei meinen Eltern, wo sie
durch den großen jederzeit zugänglichen Garten toben und dabei
gelegentlich in aller Freundschaft vom Kater meiner Eltern gejagt
werden. |
Feli
Feli hieß ursprünglich Felix, bis sie im zarten Alter von vier
Monaten rollig wurde. Sie ist zarter besaitet als ihre Schwester und
wirkt viel erwachsener. Für die kindische Miri hat sie gelegentlich
einen mitleidigen Blick übrig. |

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| Sie tut alles, was man
von einer vernünftigen Katze erwartet: im Bett schlafen, schmusen,
Mäuse fangen. Sie ist eine ganz ausgezeichnete und
leidenschaftliche Jägerin, obwohl sie eher verträumt und etwas
tollpatschig wirkt. Feli hat einen wunderbar weichen Flauschpelz und
gibt ein sehr sonores Schnurren von sich, wenn man selbigen krault. |

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Miri
Miri, eigentlich Miriam, ist extrem selbstbewusst. Schon als
Kleinkatz war sie überzeugt, ihre Schwester erziehen zu müssen,
und heute untersteht der Garten ihrer eifrigen Aufsicht. Zwar
schlägt sie mit ihren großen Pfoten nach allem, was sich bewegt,
ist aber als Jägerin ein hoffnungsloser Fall, da es ihr an
Ernsthaftigkeit und Ausdauer fehlt. Mirchen kann auch verschmust
sein, wenn sie will, recht oft zeigt sie sich aber auch von der
kratzbürstigen Seite und faucht herzhaft - was bei ihr offenbar
nicht unbedingt heißt, dass sie schlecht gelaunt ist. Von ihrer
besten Seite zeigt sie sich Gästen gegenüber; jeder darf sie
streicheln und bewundern. |
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